Following the publication of the winning and runner up entries, we are excited to present the highly commended entries for the Year 7-9 category of this year’s German Flash Fiction competition!
A huge well done to all of our highly commended entrants!
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Ich wachte auf mit müden Augen. Dunkel. Plötzlich brach mein Ei offen und ich kletterte raus. Meine Augen flitzen herum und ich sah viele Freunde und Familie, die auf dem Weg zum Wasser waren. Es war ein Wettrennen. Ich rutschte gefühlt 100 Meter in wenigen Sekunden den Sand hinunter, auf dem Weg zum Meer. Eine Möwe tauchte auf und stürzte sich hinab zu einer anderen kleinen Schildkröte. Die Möwe wird helfen, dass er schneller dort beim Wasser ist. Wie unfair!!! Eine Möwe nahm mich plötzlich im Schnabel und ich konnte noch nicht mal aus Freude lachen also sie mich frass.
– Donald Kuhn, Year 9
Es war einmal, da wanderte Mia, deren Macht Unsichtbarkeit war, am Waldrand umher. Sie fand eine schimmernde Spur und folgte ihr, traf auf Fenn, einen kleinen Wächter mit funkelnden Augen. Gemeinsam navigierten sie durch flüsternde Wiesen und tanzende Bäche, lösten spielerische Rätsel und teilten Lieder mit Eichhörnchen und Kaninchen. Endlich erreichten sie einen geheimen Garten, in dem Blumen wie Sonnenaufgang leuchteten und unsichtbare Geister in der Luft lachten. Mia erkannte, dass Mut Türen zum Staunen öffnet, und von diesem Tag an trug sie die Magie des verborgenen Gartens überallhin mit sich.
– Eva Monica Buckingham, Year 7
Ihre Schöne Blaue Augen
Dar war ein Mädchen mit schone blaue Augen. Sie haben immer als sie junger war, gesprochen, dass sie war einer wunderbaren Schauspielerin. Ihr Lachen war so bezaubernd. Wenn nur ihr Bruder liebte ihr. Sie ist heutzutage unter die Kirche. Wie traurig. Ich sehe jetzt manchmal ihr Bruder und ich gab gestern für Abendessen in sein Haus. Er war ein bisschen… seltsam, ich fand. Er sagt zu mich, ‘kommen Sie mit mir, bitte? ’. Ich weiß nicht warum, aber ich folgte ihn. Meine braunen Augen suchen für sein Gesicht und was ist das letzte Ding ich sehe? Ihre geisterhaften blauen Augen.
– Eva Davies, Year 9
Der Tag, an dem die Zeit stehen blieb
Zuerst war es Mittag.
Telefone klingelten überall. In Lagos, Helsinki und Manila war es 12 Uhr. Die Zeit blieb stehen. Die Menschen aßen Mittagessen am Morgen. Die Sonne ging nicht unter. Die Regierungen sagten: “Es sind die Satelliten.” Das Leben ging weiter.
Dann bewegte sich die Zeit nicht.
Eltern lasen ihren Kindern Geschichten, obwohl es hell war. Fabriken machten Lärm. Menschen beteten. Eine Frau in São Paulo winkte ihrer Schwester in Seoul. Beide sahen dasselbe Licht.
Als die Zeit wieder weiterging, verstanden die Menschen: Sie vermissten nicht die Ordnung. Sie vermissten es, allein zu sein.
– Habibur Kazi, Year 9
Reis
Reis ist in der welt.
Basmati riecht in Zuhause.
Jollof ist Hell und Laut.Jasmin ist weich und ruhig.
Jedes Korn ist Anders.
Jedes Korn wächst an verschiedenen Orten.
Alle Körner trinken Regen.
Alle Körner wachsen unter der Sonne.
Alle Körner kommen aus der Erde.
Menschen sehen anders aus.
Menschen leben anders.
Aber innen sind Menschen wie.
Alle Körner verbinden die Welt.
Alle tragen Sonne und Regen in sich.
Alle wachsen aus der Erde des Lebens.
Alle verbinden die Welt.
Alle sind Teil des großen Ganzen.
– Kayden Jace Miraflor, Year 8
“Die Schnecke und der Stein”
Eine kleine Schnecke entdeckte einen riesigen, zerklüfteten Felsen am Meer. Die Wellen peitschten dagegen, doch sie wollte hinauf. Immer wieder kletterte sie, rutschte aber zurück. Plötzlich erfasste eine gewaltige Welle die Schnecke und schleuderte sie ins Wasser. Ein glänzender Lachs sprang heraus. „Halte dich fest!“ rief er. Die Schnecke klammerte sich an seinen Rücken.
Mit einem kräftigen Satz landeten sie oben auf dem Felsen. Die Schnecke atmete erleichtert auf und blickte über das schäumende Meer – sicher und stolz.
– Kenji Ronan, Year 9
NIE ALLEIN
Stimmengewirr erfüllt die Luft, während ich laufe. Ich denke darüber nach, was sich in den dunklen Winkeln meines Geistes verbirgt. Nicht wie die anderen normalen, gesunden. Es spricht und hört sich wie ich an. Es sagt mir, dass ich dies und das machen soll. Bis es sicher ist, dass ich nichts an mir habe und dass ich nichts verbreite. Bis meine Hände von rissiger, trockener Haut bedeckt sind. Es dauert eine Weile, bis ich merke, dass ich an einer Störung leide. Und noch länger, bis ich aufhöre, so zu tun, als hätte ich es hinter mir.
– Lili May Kuhn, Year 9
In 30 Tagen um die Welt – aus der Perspektive eines Vogels
Eine Herausforderung wurde gesetzt: Wer kann am schnellsten um die Welt reisen? Es muss ich sein. Ich bin der schnellste Vogel in die Welt. Ich heiße den Vogel des Winds.
Beginnend in Deutschland, fliege ich nach Südosten. Es eilt nicht. Es gibt kein Eilen, während der Wind mich trägt. Der Wind hört nie auf; ich auch nicht.
Ich fliege an Indien vorbei, dann Australien, gerade über die Antarktis und zurück nach Amerika. Noch ein letzter Vorstoß über England und Frankreich, und ich komme wieder nach Hause nach Deutschland.
Endlich.
– Muhammad Anwaar Ul Haq, Year 7
Die Drei dicken Biber
Es waren einmal es gab drei dicke Biber, sie wohnen in Biberstadt, mit einem aggressiven Alligator, der Biber fraß. Der erste Biber hieß Bob. Bob wohnt einen Biberdamm aus Eiscreme. Wenn Bob Hunger hatte, fraß seinen Biberdamm. Dann kam ein Aggressives Alligator und fraß Bob. Der zweierste Biber hieß Bill. Bill baute seinen eignen Biberdamm aus Pudding. Wenn Bill Hunger hatte, fraß seinen Biberdamm und dann fraß der Alligator auch Bill. Der dritte Biber hieß Brian. Brian wohnt einen Biberdamm aus Stahlbewehrung. Als also der Alligator kam, konnte er Brian nicht fressen. Brian sagte “später Alligator!”
– Thomas Lawrance, Year 9
Ein stolzer Hirsch liebte eine silberne Mondfüchsin. Er gehörte dem goldenen Tag und sie der Nacht. In der kurzen Dämmerung trafen sie sich am Waldrand und träumten von einer Welt.
“Komm ins Licht!” rief der Hirsch. Doch die Sonne blendete sie, und sie floh in den Schatten.
“Komm in die Stille!” flüsterte sie. Doch im Dunkeln verfing sich sein Geweih im Dickicht. Er zitterte vor Kälte.
Traurig erkannten sie: Keiner konnte sein Wesen ändern. Weil sie einander liebten, ließen sie sich frei. Sieht er silbernen Tau, denkt er an sie. Sieht sie den Mond, erinnert sie sein Leuchten einfach so.
– Vakish Indrajith, Year 9
















